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Wohnprojekt Quartier Ost

… ein Wohnprojekt? Warum?

Das Ziel unserer Wohnprojektgründung 2014/15 war von Anfang an – und ist es auch heute noch – nachbarschaftliches Leben zu aktivieren und zu fördern. Dafür wollten wir für unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Lebensformen und Lebensvorstellungen ein gemeinsames Haus bauen.

Heute steht dieses Haus in der Insterburger Straße des Stadtteils Stieghorst und wir haben es im August 2020 bezogen.

Es hat eine Architektur, die auf Kontakt und Kommunikation ausgelegt ist: mit zwei Flügeln, die einen Innenhof umschließen, der zum Verweilen, Spielen und Feiern einlädt, mit großzügigen Laubengängen, die Platz für alltägliche Begegnungen haben und einem Gemeinschaftsbereich, der sich zum Innenhof und zum Wohnquartier hin öffnet.

„Wer seid ihr?“

Wir sind eine Gruppe von 31 Erwachsenen und 10 Kindern und Heranwachsenden, die in 26 Wohnungen unterschiedlicher Größe ein neues Zuhause und ihren individuellen Rückzugsort finden – als Familien, Alleinerziehende, Singles und Paare.

Unser Projekt macht keine weltanschauliche Bindung geltend. Unterschiedliche kulturelle und soziale Wurzeln sollen die Grundlage eines vielfältigen Miteinanders werden.

Einige von uns kennen sich schon sehr lange, andere sind erst jetzt, kurz vor dem Einzug, zu uns gestoßen. Der Wunsch solidarisch zu leben, verbindet uns alle. Und jetzt liegt ein spannender Weg vor uns, zu erfahren und in hoffentlich vielen Gesprächen auszuloten, was jede/r darunter versteht, sich wünscht und was sich umsetzen lässt.

Tolle Ideen – wie wird daraus Wirklichkeit?

Indem Partner mit gleichen Wohnkonzepten sich treffen und zusammentun: Im April 2016 legten die Wohnungsbaugenossenschaft Freie Scholle eG und der Verein Quartier Ost e.V. gemeinsam den Grundstein für ein Wohnprojekt im Scholle-Siedlungsgebiet Allensteiner Straße auf der Grundlage eines Kooperationsvertrags, in dessen Zentrum das Ziel der aktiven Nachbarschaft im Haus und im /mit dem Siedlungsgebiet steht.

Der Grundgedanke der Baugenossenschaft findet sich in der Satzung unseres Vereins wieder, so dass es natürlich erscheint, dass  Mitglieder des Wohnprojekts auch Mitglieder der Genossenschaft Freie Scholle werden bzw. die Baugenossenschaft Mitglied in unserem Verein ist.

Wir haben aber den Sonderstatus, unser Haus selbstorganisiert zu führen. Denn es ist uns wichtig, dass in unserem Haus Entscheidungen direkt von jeder/m mitentschieden und durch einen Konsens getragen werden.

Wir wollen dennoch kein exklusives Projekt im Quartier der Genossenschaft sein, sondern gleichgestellte Partner, die ins Quartier hineinwirken und die für und mit den hier wohnenden Menschen ein gesundes Wohnumfeld gestalten: mit  regelmäßigen Nachbarschaftstreffen und Kursen, die Gesundheit, Kochkünste, Sport… was so die Lebenslust steigern kann!